Status Quo in MINT → wie sieht es mit (Gender-)Diversität aus?
Was sind die Vorteile von diversen Ausgangsbedingungen für den MINT-Unterricht und MINT-Berufe?
Fragen
Kann eine Schulung losgelöst von der Einbettung in das neue Thema HTHD angeboten werden können? Wenn ja, in welchem Rahmen?
Als Onlinekurs im Selbststudium, zumindest für Lehrkräfte. Vorbild könnte folgender Kurs von Women Stem Up sein
Als Hybridkurs für Studierende, das heißt, es könnte eine kurze Präsenzrunde zur Einführung geben (Anonymität verringern). Dann gibt es eine Selbstlernphase Online (dazu bräuchte es dann natürlich eine Plattform → geht das mit unserer letsgoING Plattform?), Lernmaterial, evtl. Videomaterial oder MFX
Wie können Lehrkräfte aber auch insbesondere Studierende dafür begeistert werden?
Bei den Studierenden der HS sehe ich auf jeden Fall das Problem der Sensibilität, bzw. Awareness für das Thema, so nach dem Motto: wozu brauche ich das überhaupt?
Studierende bekommen erstmal keine ECTS dafür, oder?
Nachfragen, ob es als Zusatzqualifikation gezählt werden kann
Welchen Umfang soll die Schulung haben? Frage an Anian: Welchen Zeitumfang haben die bisherigen anderen Schulungen?
Was ist das konkrete Lernziel dieser Schulung? Sollte es unterschiedliche Lernziele für Lehrkräfte einerseits und Tutor_innen andererseits geben?
Lehrkräfte
Die Lehrkräfte können erklären, warum Gendergerechtigkeit und Diversität für erfolgreiches Lernen relevant sind.
Die Lehrkräfte können mindestens zwei konkrete Möglichkeiten benennen, wie sie Unterricht inklusiver und diversitätsoffener gestalten können.
Die Lehrkräfte können an Beispielen zeigen, wie Sprache Machtverhältnisse sichtbar machen oder verstärken kann.
Die Lehrkräfte können unterschiedliche Lernvoraussetzungen von Schüler:innen benennen und einschätzen, wie sie Lernerfolge beeinflussen (Status, Privilegien, Sichtbarkeit).
Die Lehrkräfte können erklären, warum Wissen kontextabhängig ist und was Wissenschafts- oder epistemische Kulturen damit zu tun haben.
Die Lehrkräfte können im eigenen Unterricht auf Vielfalt in Themen, Beispielen und Role Models achten und blinde Flecken erkennen.
Tutor_innen bzw. Studierende
Die Tutor_innen erkennen, wie Gendergerechtigkeit und Diversität den Lernraum beeinflussen.
Die Tutor_innen verstehen, wie Sprache Machtverhältnisse sichtbar machen oder verstärken kann
Die Tutor_innen ordnen Wissen als kontextabhängig ein und können erklären was Wissenschafts- oder epistemische Kulturen sind
Die Tutor_innen reflektieren, ob der Unterricht verschiedene Perspektiven, Beispiele und Vorbilder einbezieht
Die Tutor_innen erkennen blinde Flecken in der Darstellung von Wissen, zum Beispiel einseitig männliche Vorbilder oder problematische Anwendungsfelder wie racial profiling.
Die Tutor_innen erkennen typische Formen geschlechtsbezogener Ungleichbehandlungen (im Schulunterricht) und lernen repektvoll zu reagieren.
Es braucht etwas wie ein übergeordnetes Ziel: was bringt es den Lehrkräften an dieser Schulung teilzunehmen? Was bringt es den Studierenden?
Lehrkräfte
Es hilft, alle Schüler:innen willkommen zu heißen (Teilhabe und Partizipation)
Es unterstützt die Sichtbarkeit aller, unabhängig ihrer Geschlechtsidentität
Es setzt aktiv um, dass alle gleiche (Lern)bedingungen haben können → Achtung: das ist ingesamt ein großes Thema, denn das bezieht sich ja nicht nur auf Gender, sondern auch race, Klasse, Behinderung, etc.
Es reduziert, dass die Geschlechtsidentität einer Person negative Auswirkungen auf das Lernen hat
Lehrkräfte können als positive role models fungieren, in dem sie z.B. Gender-inklusiv sprechen
Es fördert die Klassengemeinschaft, in dem mehr Sichtbarkeit für alle geschaffen wird
Studierende
Es unterstützt die Sichtbarkeit aller, unabhängig ihrer Geschlechtsidentität
Es sensibilisiert für Kommiliton:innen, die nicht der Mehrheitsgruppe entspricht und dass diese u.U. erschwerte oder andere Ausgangsbedingungen für Lernerfolge, Teilhabe und Sichtbarkeit haben
Es fördert Aufmerksamkeit eigene Privilegien und Status zu überprüfen oder reflektieren
Es fördert Gemeinschaftsbewusstsein
Wie wird die Schulung beworben?
über die LGI-Plattform
direkt über die Schulen
Newsletter
Aushänge HS
Rundmail HS
Werbung in Veranstaltungen
Welches Lehr-Material soll dafür erstellt werden?
Aufgabenblätter
kurze Texte
Links zu YouTube-Videos o.ä. (z.B. MintCampus)
Videos
GFX
Kann es “Hausaufgaben” geben? Also kann erwartet werden, dass Teilnehmden Texte lesen? Wenn nein: wie kann die Wissensvermittlung solide gestaltet werden (also nicht zu oberflächlich sein) → Infos aus den Best Practice Beispielen?
eher nicht, evtl. in Präsenzsitzung gemeinsam etwas erarbeiten