Übersicht:

Brainstorming

  • Themen und Kernbegriffe
    • Sex und Gender
    • Geschlechtergerechte Ansprache, Pronomen (inklusiv/neutral)
    • Geschlechtergerechigkeit
    • Intersektionalität
    • Status Quo in MINT → wie sieht es mit (Gender-)Diversität aus?
    • Was sind die Vorteile von diversen Ausgangsbedingungen für den MINT-Unterricht und MINT-Berufe?

Fragen

Kann eine Schulung losgelöst von der Einbettung in das neue Thema HTHD angeboten werden können? Wenn ja, in welchem Rahmen?

  • Als Onlinekurs im Selbststudium, zumindest für Lehrkräfte. Vorbild könnte folgender Kurs von Women Stem Up sein
  • Als Hybridkurs für Studierende, das heißt, es könnte eine kurze Präsenzrunde zur Einführung geben (Anonymität verringern). Dann gibt es eine Selbstlernphase Online (dazu bräuchte es dann natürlich eine Plattform → geht das mit unserer letsgoING Plattform?), Lernmaterial, evtl. Videomaterial oder MFX

Wie können Lehrkräfte aber auch insbesondere Studierende dafür begeistert werden?

  • Bei den Studierenden der HS sehe ich auf jeden Fall das Problem der Sensibilität, bzw. Awareness für das Thema, so nach dem Motto: wozu brauche ich das überhaupt?

Studierende bekommen erstmal keine ECTS dafür, oder?

  • Nachfragen, ob es als Zusatzqualifikation gezählt werden kann

Welchen Umfang soll die Schulung haben? Frage an Anian: Welchen Zeitumfang haben die bisherigen anderen Schulungen?

Was ist das konkrete Lernziel dieser Schulung? Sollte es unterschiedliche Lernziele für Lehrkräfte einerseits und Tutor_innen andererseits geben?

Lehrkräfte

  • Die Lehrkräfte können erklären, warum Gendergerechtigkeit und Diversität für erfolgreiches Lernen relevant sind.
  • Die Lehrkräfte können mindestens zwei konkrete Möglichkeiten benennen, wie sie Unterricht inklusiver und diversitätsoffener gestalten können.
  • Die Lehrkräfte können an Beispielen zeigen, wie Sprache Machtverhältnisse sichtbar machen oder verstärken kann.
  • Die Lehrkräfte können unterschiedliche Lernvoraussetzungen von Schüler:innen benennen und einschätzen, wie sie Lernerfolge beeinflussen (Status, Privilegien, Sichtbarkeit).
  • Die Lehrkräfte können erklären, warum Wissen kontextabhängig ist und was Wissenschafts- oder epistemische Kulturen damit zu tun haben.
  • Die Lehrkräfte können im eigenen Unterricht auf Vielfalt in Themen, Beispielen und Role Models achten und blinde Flecken erkennen.

Tutor_innen bzw. Studierende

  • Die Tutor_innen erkennen, wie Gendergerechtigkeit und Diversität den Lernraum beeinflussen.
  • Die Tutor_innen verstehen, wie Sprache Machtverhältnisse sichtbar machen oder verstärken kann
  • Die Tutor_innen ordnen Wissen als kontextabhängig ein und können erklären was Wissenschafts- oder epistemische Kulturen sind
  • Die Tutor_innen reflektieren, ob der Unterricht verschiedene Perspektiven, Beispiele und Vorbilder einbezieht
  • Die Tutor_innen erkennen blinde Flecken in der Darstellung von Wissen, zum Beispiel einseitig männliche Vorbilder oder problematische Anwendungsfelder wie racial profiling.
  • Die Tutor_innen erkennen typische Formen geschlechtsbezogener Ungleichbehandlungen (im Schulunterricht) und lernen repektvoll zu reagieren.

Es braucht etwas wie ein übergeordnetes Ziel: was bringt es den Lehrkräften an dieser Schulung teilzunehmen? Was bringt es den Studierenden?

Lehrkräfte

  • Es hilft, alle Schüler:innen willkommen zu heißen (Teilhabe und Partizipation)
  • Es unterstützt die Sichtbarkeit aller, unabhängig ihrer Geschlechtsidentität
  • Es setzt aktiv um, dass alle gleiche (Lern)bedingungen haben können → Achtung: das ist ingesamt ein großes Thema, denn das bezieht sich ja nicht nur auf Gender, sondern auch race, Klasse, Behinderung, etc.
  • Es reduziert, dass die Geschlechtsidentität einer Person negative Auswirkungen auf das Lernen hat
  • Lehrkräfte können als positive role models fungieren, in dem sie z.B. Gender-inklusiv sprechen
  • Es fördert die Klassengemeinschaft, in dem mehr Sichtbarkeit für alle geschaffen wird

Studierende

  • Es unterstützt die Sichtbarkeit aller, unabhängig ihrer Geschlechtsidentität
  • Es sensibilisiert für Kommiliton:innen, die nicht der Mehrheitsgruppe entspricht und dass diese u.U. erschwerte oder andere Ausgangsbedingungen für Lernerfolge, Teilhabe und Sichtbarkeit haben
  • Es fördert Aufmerksamkeit eigene Privilegien und Status zu überprüfen oder reflektieren
  • Es fördert Gemeinschaftsbewusstsein

Wie wird die Schulung beworben?

  • über die LGI-Plattform
  • direkt über die Schulen
  • Newsletter
  • Aushänge HS
  • Rundmail HS
  • Werbung in Veranstaltungen

Welches Lehr-Material soll dafür erstellt werden?

  • Aufgabenblätter
  • kurze Texte
  • Links zu YouTube-Videos o.ä. (z.B. MintCampus)
  • Videos
  • GFX

Kann es “Hausaufgaben” geben? Also kann erwartet werden, dass Teilnehmden Texte lesen? Wenn nein: wie kann die Wissensvermittlung solide gestaltet werden (also nicht zu oberflächlich sein) → Infos aus den Best Practice Beispielen?

  • eher nicht, evtl. in Präsenzsitzung gemeinsam etwas erarbeiten
  • “Beobachtungstagebuch” führen (Reflexion anregen)

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